Grafik: Logo schwarz/weiß
Client:
anaconsol GmbH
Realisation:
4. Quartal 2005
Aufgaben:
Konzeption
Design
Umsetzung
Status:

Seit einigen Jahren wächst der Import aus dem asiatischen Markt mit seinen innovativen Produkten so stark, dass er für unsere alltäglichen Bedürfnisse an Gütern und Dienstleistungen nicht mehr wegzudenken wäre.

Nicht nur die Qualität und die Quantität der aus Asien importierten Produkte erreichen mittlerweile eine enorme Befriedigung der Weltwirtschaft mit seinem wieder aufkeimenden Wachstum, sondern auch der flexible Service und die zuvorkommende Art der Asiaten gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Kurz gesagt: Die meisten Güter aus Asien sind günstig und trendig – ganz nach Motto der heutigen Gesellschaft.

 

Um als Unternehmen auf kurzfristige Trends zu setzen, kommt man somit nicht um die „Maschinerie“ Asien herum. Aus dieser Erkenntnis haben wir uns schon seit längerem mit diesem Markt beschäftigt. Durch nächtelanges surfen im Internet, durchstöbern von Zeitungen wie „Taipei Times“ oder „The Standard – China’s Business Newspaper“ etc.  haben wir nach einigen Monaten ein Produkt gefunden, welches hierzulande noch absolut unbekannt war. – „Das magische Ei“ –

„The Magic Egg“ wie es üblicherweise genannt wird, sorgte bereits vor dem Valentinstag 2005 in Taiwan für reges Aufsehen. Die Verkäufe schnellten in unglaublich kurzer Zeit in extreme Höhen und es entwickelte sich zu einem absoluten “hot seller“.

Ein Glücksfall?  Nur wenn man schnell genug ist! Und somit starteten wir sofort einen neuen Geschäftszweig um mit dem Import dieses Geschenkartikels zu beginnen.

 

Durch unsere fachliche Ausbildung und unsere Erfahrung war uns schnell klar, der Anfang eines jeden Projektes ist ein durchdachtes Konzept. Denn nur damit erhalten wir eine art roter Faden, der uns hilft die richtigen Dinge im richtigen Zeitpunkt zu tun.

 

Logischerweise war unser erster Schritt einen Lieferanten zu finden. Von denen gab es mittlerweile mehr als genug. Nur, welcher ist vertrauenswürdig? Wollen wir etwas bestellen und zum voraus bezahlen ohne eine Garantie zu haben, dass die Ware auch wirklich bei uns eintrifft? Na ja, gewisse Risiken muss man bei solchen Geschäften manchmal eingehen, nur zum Glück hatte ich noch einen Freund in Taiwan, den ich in einem Sprachaufenthalt in Florida kennengelernt habe. Er löste das Problem.

Gleichzeitig wühlten wir uns durch die verschiedensten Abkürzungen der Luft- und Seefrachtunternehmen, was wirklich nicht ganz einfach war. Und um zu kalkulieren ob das Produkt schlussendlich für jeden Kunden erschwinglich bleibt, brauchten wir noch eine Tarifauskunft vom Schweizer Zoll. Natürlich war auch dieser Punkt mit gewissen Sorgen verbunden, denn das ganze erwies sich als ziemlich Zeitintensiv, nicht nur weil das Produkt zum ersten mal in die Schweiz importiert wurde sondern auch weil es sich um ein teilweise landwirtschaftliches Produkt handelte.

 

Doch alles hat einmal ein Ende und somit bestellten wir die Eier, bezahlten sie zum Voraus und erhielten sie ein paar Tage später im Oktober 05 geliefert. Sehr zur Freude unseres ganzen Teams.

Der anschliessende Verkauf durch die extra für dieses Produkt geschaffene Homepage (www.magicegg.ch) verlief reibungslos, ja sogar mit riesen Erfolg. Nur durch einzelne, gezielte Werbeaktionen bei Klein- und Mittelunternehmen konnten wir den ganzen Lagerbestand innerhalb von 3 Monaten problemlos verkaufen. Ein weiterer Import kam für uns jedoch nicht mehr in Frage. Wir rechneten nämlich damit, dass die ersten Grossverteiler die „Magic-Egg’s“ zum Valentinstag 06 in ihren Läden haben und siehe da, ein bisschen später zu Ostern wurde der Markt mit „Asiatischen-Eiern“ von allen Seiten abgedeckt.

 

Unser Hauptziel, den KMU’s einen Zeitlichen Vorsprung gegenüber den Grossverteilern zu ermöglichen und dies zu fairen Preisen, wurde voll und ganz erfüllt. Zudem sind wir um eine Erfahrung reicher und damit auch ready für den nächsten „Hot-Seller“ aus Fernost.

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